Buchtipps

Sofka Zinovieff „Athen, Paradiesstraße“, dtv

Athen, 2008: Nach seinem rätselhaften tödlichen Unfall wird der bekannte 62-jährige Journalist Nikitas Perifanis zu Grabe getragen. Am Rande der Trauergesellschaft hält sich eine alte Frau im Schatten der Bäume. Es ist Antigone, Nikitas' Mutter, die nach sechzigjährigem Exil aus Moskau zurückgekehrt ist. Doch warum begrüßt sie nicht einmal ihre Schwester, die sie seit Jahrzehnten nicht gesehen hat? Ihre Schwiegertochter Maud, die nichts von den familiären Verwerfungen weiß, vermutet einen Zusammenhang zwischen Nikitas' Tod und seinen jüngsten Recherchen. Sie sucht in seinem Büro nach Antworten und ahnt nicht, dass der Schlüssel zur Wahrheit im Familienhaus in der Paradiesstraße liegt. Die Wunden, die der griechische Bürgerkrieg hinterlassen hat, sind bis heute nicht verheilt. In ihrem berührenden Roman erzählt Sofka Zinovieff von Liebe und Verlust, von Familienbanden und Familienfehden - und von dem fatalen Riss, der nicht nur die griechische Gesellschaft spaltete, sondern auch mitten durch Familien hindurchgeht.

Arnd Schimkat, Moses Wolff, „Highway to Hellas”, Piper

Jörg Geissner – unfreiwilliger Neu-Single und Vollblutspießer – soll die korrekte Verwendung eines Kredits überprüfen. Doch angekommen auf Paladiki beginnt für den Banker eine Odyssee. Angeführt von dem gewitzten Gigolo Panos führen die Inselbewohner den Deutschen an der Nase herum. Geissner muss gegen ihre Schikanen kämpfen wie gegen die Köpfe der Hydra. Doch schließlich kommt er den Einheimischen näher und ihm wird klar: Der Ausgang seiner Reise entscheidet über die Zukunft der Insel. Geissner muss sich die Frage stellen, wem gegenüber er sich wirklich verantwortlich fühlt: Seiner Bank oder den Menschen von Paladiki.

- dieses Buch, mittlerweile auch als Hörbuch in einer leicht verkürzten Fassung, gelesen von Simon Jäger, wurde bereits verfilmt, der Kinostart ist für November 2015 vorgesehen -

Vea Kaiser, „Makarionissi“, Kiepenheuer und Witsch

Von Griechenland bis Niedersachsen, von den Fünfzigerjahren bis in die Gegenwart: In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser in ihrem einzigartigen Ton von der Glückssuche einer Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Möchtegern-Helden und Herzensbrechern. Und von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt. In der österreichischen Provinz sehnt sich ein skurriler Schlagerstar nach einer Frau, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere. Und auf einer griechischen Insel sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt seinen Ehering, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Doch alles beginnt in einem vom Krieg entzweiten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze. Mit einer Großmutter und Kupplerin par excellence, die keine Intrige scheut, um den Fortbestand ihrer Familie zu sichern. Und mit der klugen, sturen, streitbaren Eleni und ihrem Cousin Lefti, der sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden. Als Kinder unzertrennlich, entzweien sich die beiden umso stärker als Erwachsene. Und kommen doch nie voneinander los.

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